Studium abbrechen- oder lieber doch nicht? Mein Gastbeitrag auf allmaxx.de

On 10. April 2014 by Jens Jannasch

Das Studium hinschmeißen – oder lieber doch nicht ?

Vor ein paar Tagen erhielt ich die Anfrage von allmaxx.de, ob ich einen Gastbeitrag schreiben könnte.

Hier sagte ich natürlich sehr gerne zu. In den letzten Wochen erhalte ich vermehrt Anfragen von Studierenden bezüglich ihrer weiteren beruflichen Zukunft. Meine Erfahrungen und ein kleiner Einblick über die Fragen welche die Coachees beschäftigt, lesen Sie im folgenden Artikel.

Anbei der Link zum folgenden Artikel auf allmaxx.de

Oftmals habe ich Anfragen von Studierenden, welche ein Orientierungscoaching benötigen. Die einen waren kurz vor dem Abschluss des Grundstudiums, die anderen kurz vor dem Bachelor. Die Fragen drehten sich entweder um einen Studienabbruch oder darum, ob es jetzt erst einmal in die “Arbeitswelt” gehen soll oder direkt ein Master angehängt werden sollte.

Umso mehr man sich mit einem unzufriedenen Zustand beschäftigt, desto weniger findet man oftmals eine Lösung. Es wirkt irgendwie alles nicht so richtig stimmig. Die anfängliche Frage, wie voll man seinen Stundenplan für das kommende Semester packt weitet sich bis zu dem Gedanken aus, alles hinzuschmeißen. Selbstzweifel entstehen. Fragen, ob man die kommenden Semester überhaupt packt. Studierenden im fortgeschrittenen Semester fragen sich, ob das gesamte Studium überhaupt das Richtige für sie ist. Der Traum vom perfekten Studium und die Freude auf den neuen Lebensabschnitt wird von der Realität eingeholt. Man erfährt durch Praktika, Seminare, Hausarbeiten etc., dass das Studium ganz anders aussieht, als man es sich zuvor ausgemalt hat. Die Studieninhalte decken sich zunehmend nicht mehr mit den ursprünglichen Vorstellungen.

 

Im Studium lernt man auch sehr viel über sich selbst.

Beispielsweise hatte man vor dem Kunststudium kreative Ideen ohne Ende. Während des Studiums - unter Zeit- und Leistungsdruck – merkt man vielleicht, dass die Lust am kreativen Arbeiten allmählich verloren geht.

Ich habe bereits Fotografiestudenten gecoacht. Vor ihrem Studium gab es kein Tag ohne Kamera. Kurz vor dem Abschluss wurde die Kamera nur noch benutzt, wenn es unbedingt notwendig war. Der Spaß und die spielerische Leidenschaft wandelten sich in Pflicht und Stress um.

Diese Art zu denken trifft nicht nur auf kreative Studierende zu. In anderen Studienrichtungen sind die selben Gedankengänge möglich. Die Themen bleiben dabei oftmals identisch. Aber ist diese Unzufriedenheit ein entscheidender Grund für einen Abbruch? Studiert man wirklich das Falsche? Was bringt einem dieser Studienabbruch? Mehr Freiheiten oder zu viele neue Entscheidungsfreiheiten?

In den jeweiligen Coaching Settings erarbeite ich gemeinsam mit dem Coachee systemisch orientiert die Gründe und Antworten hinter den eigentlichen Fragen. Nicht immer ist ein Studienabbruch für jeden die richtige Lösung.

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glücklich unglücklich

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